Artivive – Kunst in einer neuen Dimension

Artivive – Kunst in einer neuen Dimension

August 22, 2017

Augmented Reality ermöglicht eine reale Verbindung zwischen digitaler und analoger Kunst

Augmented Reality und Kunst – das klingt erst einmal ziemlich kompliziert und sehr technisch. Dass es aber eigentlich ganz einfach ist, Kunst mithilfe von Augmented Reality zu kreieren, wollen wir von Artivive zeigen. Artivive ist ein junges Wiener Start-up, das Anfang 2017 von Sergiu Ardelean und Codin Popescu gegründet wurde. Wir möchten mit unserem Tool eine neue Dimension der Kunst eröffnen und KünstlerInnen, Museen und Galerien die Möglichkeit geben, analoge und digitale Kunst zu verbinden.

Augmented Reality und Kunst

Was ist Augmented Reality/AR eigentlich? Unter Augmented Reality versteht man die computergestützte, virtuelle Erweiterung der Realität. In anderen Worten: Die reale Umgebung wird mit digitalen Informationen angereichert. AR findet seit einigen Jahren Verwendung beispielsweise in der Medizintechnik oder der Autoindustrie, findet jedoch immer öfter seinen Weg in den Kunstbereich. Augmented Reality kann für Kreative, Kunstinstitutionen und BesucherInnen einen großen Mehrwert schaffen. Augmented Reality ermöglicht KünstlerInnen eine vollkommen neue Art sich auszudrücken und mit BesucherInnen zu kommunizieren.


AR Kunst von den Künstlerinnen Litto und Sissa Micheli in einer Ausstellung von ARCC.art

AR-Plattform Artivive

Artivive bietet KünstlerInnen, Museen und Galerien ein einfaches Tool, mit dem haptische Kunstwerke mithilfe von AR in wenigen Schritten um eine digitale Ebene erweitert werden können. Das wiederum eröffnet vielfältige potenzielle Gestaltungsmöglichkeiten. Für KünstlerInnen, Museen und Ausstellungen wird durch Artivive die Möglichkeit geschaffen, Kunstwerken eine narrative Komponente hinzuzufügen. Schaffensprozesse können abgebildet oder etwa eine Serie von Kunstwerken im digitalen Raum platziert und mit einem analogen Bild verknüpft werden. Artivive bietet umgekehrt auch MedienkünstlerInnen eine einfache Möglichkeit, beispielsweise Videoarbeiten mit einem haptischen Werk zu verknüpfen. Mit der digitalen Ebene kann einem statischen Bild eine zusätzliche Dimension der Zeit hinzugefügt und so medienübergreifende Wahrnehmungserfahrungen geschaffen werden. Das analoge Kunstwerk dient dabei stets als Tor zum digitalen Inhalt. Um die digital erweiterten Kunstwerke betrachten zu können, muss lediglich die Artivive App auf das Smartphone oder Tablet geladen und auf das mit Artivive erweiterte Kunstwerk gerichtet werden.


Künstler Spencer Chalk-Lewy nutzte Artivive für seine Ausstellung der Klimt Villa Wien in Kooperation mit ARCC.art

In ARCC.art hat Artivive einen idealen Kooperationspartner gefunden, der stets offen für digitale Innovationen und Konzepte ist. Darum freuen wir uns sehr auf das nächste Projekt – dem ARCC.art LAB – in dem diesen Oktober sechs KünstlerInnen sechs Positionen rund um das Thema Identität erarbeiten werden. Neben der laufenden Kooperation mit ARCC.art hat Artivive bereits erfolgreiche Projekte mit dem Albertina Museum in Wien und KünstlerInnen weltweit realisiert. Weitere internationale Projekte – darunter eine Kooperation mit dem Shanghai Himalayas Museum – werden derzeit umgesetzt.

Die Artivive App ist kostenlos bei Google Play oder im App Store erhältlich. Für KünstlerInnen, die Inhalte in Augmented Reality kreieren wollen, ist Artivive bis Jahresende ebenfalls kostenlos. Diese können sich auf artivive.com registrieren und bekommen einen Zugang zu dem AR-Kreations-Tool Bridge by Artivive. Für Updates folgt uns auf unseren Social-Media-Kanälen unter @artiviveapp. #bringArtToLife

Carina Doppler
Projektmanagement & Kommunikation, Artivive