Florian Nitsch - PAINTING WITHOUT BRUSH IN USE

Florian Nitsch - PAINTING WITHOUT BRUSH IN USE

Dezember 01, 2019

 

PAINTING WITHOUT BRUSH IN USE

Florian Nitsch

Der in Wien arbeitende Künstler Florian Nitsch (*1984) diskutiert in den gezeigten Arbeiten traditionelle Formen und Demarkationen der Bildenden Kunst und erweitert sie durch seine installative wie auch performative Praxis.

In Bezugnahme auf Thèodore Géricault`s 1819 entstandenes Gemälde „Floß der Medusa“ schreibt sich Florian Nitsch zitierend in die Kunstgeschichte ein und kommentiert in differenzierter Formensprache und innovativer Materialverwendung gesellschaftskritisch Motive der Migration, wie auch seine individuelle Verortung als Künstler.

In den Werkkomplexen „Flo´s Medusa“ und „The Sustainable Artist“ dient beidseitig bearbeitete Transparenzfolie als luzides Trägermaterial, das - auf Rahmen aufgespannt - modular angeordnet werden kann. Farbflächen in unterschiedlichen Texturen, grafische und amorphe Strukturen, aber auch Leerstellen lenken und begrenzen den Blick der BetrachterInnen, geben mitunter einen Ausblick auf die umliegende Architektur frei und bringen so einen hybriden Raum hervor.

Die Serie „Screenshot”, die auf einer multimedialen Live-Performance basiert, vereint Siebdruck und Malerei und ist Ausdruck des in Raum und Zeitlichkeit ausgreifenden, transdisziplinären Verständnisses der Bildkunst von Florian Nitsch.

Zu den Arbeiten spricht Walter Seidl.

Eröffnung : Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19 Uhr

Laufzeit: 24. Oktober bis 29. November 2019

Die Ausstellung wird von LAbg. Mag.a Ursula Berner eröffnet. 

Der Künstler Florian Nitsch

 

Donnerstag, 21. November, 18.30 Uhr
„WESTOST - Making Truth“
Veronika Rudorfer im Gespräch mit Elizaveta Podgornaia und Florian Nitsch

https://www.galerierudolfleeb.at/blogs/news-1/artist-talk-westost-making-truth 

Ausstellungsansichten

Nachfolgende Fotos: Copyright Anna Niederleitner, @aennione

Künstler Florian Nitsch, Galerist Rudolf Leeb, Autor und Kurator Walter Seidl

Florian Nitsch, LAbg. Ursula Berner, die die Ausstellung eröffnete, Rudolf Leeb

Rudolf Leeb mit den Künstlerinnen Veronika Suschnig und Lavinia Lanner