Julia Belova

  • Über die Künstlerin

    In ihrer künstlerischen Praxis experimentiert Belova mit der religiösen Ästhetik des Barocks und schafft eine Collage aus dessen Elementen, wobei sie dessen Körperlichkeit und Sexualität neu definiert. In ihren Skulpturen aus Porzellan und Wachs sowie ihren Installationen thematisiert die Künstlerin den Hauptkonflikt der Barockzeit - den Konflikt zwischen sozialer Rolle und Authentizität - und lässt die klar definierten heteronormativen Rollen der absolutistischen Ära in einer neuen queeren Körperlichkeit verschmelzen. 

    Als queere Migrantin aus dem postsowjetischen Raum eignet sich Belova eine Ästhetik an, die für die russische Kultur exotisch ist, und versucht so, ihre eigene Authentizität neu zu definieren, indem sie in der westlichen Kultur lebt und arbeitet.

    In jüngster Zeit beschäftigt sich die Künstlerin vor allem mit dem Thema Tod, wobei sie sich mit dem barocken "memento mori" auseinandersetzt, über aktuelle politische Ereignisse nachdenkt und die Relevanz der Barockzeit sowie die zyklische Natur der Geschichte im Allgemeinen bestätigt.

  • Bio

    Julia Belova ( *1991 in Tver, Russland) lebt und arbeitet in Wien und St Petersburg

    seit 2016 Akademie der Bildenden Künste Wien

    2019 Austauschsemester - Royal Institute of Art Stockholm

    2015 Fachdiplom in Keramik an der Akademie für Design und Bildende Künste von A.L. Stieglitz in Sankt Petersburg, Russland

    @ pinkinspace

    Interview

    2022
    Vienna Contemporary / Zone 1
    Solo mit Galerie Rudolf Leeb

    Zone 1 curated by Tjaša Pogačar

    Himmelblau in der Wienstation
    Solo mit Galerie Rudolf Leeb

    2023
    Ausstellungsbeteiligung in der Kunsthalle Krems
    Die sieben Todsünden - 14.10. 2023 - 01. 04. 2024
    Ankündigung der Kunsthalle Krems

Himmelblau

Julia Belova zeigt im Dezember 2022 in einem Stadtbahnbogen am Gürtel in Wien eine eigens dafür geschaffene Skulpturen-Installation.

Wienstation, Lerchenfelder Gürtel Bogen 28, 1080 Wien
(Nähe U6-Station Josefstädterstrasse, Linien U6, 5, 46, 2) - Google Maps

Zur Ausstellung

Vienna Contemporary - Zone1, 2022

soft bodies, hard spaces, Bildraum Studio in der Ankerbrotfabrik, 2021

  • Najadenbrunnen

    2021, Porzellan, künstliche Haare 70 x 55 x 55 cm

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