Malte Van De Water

  • About the Artist

    „Was mich an den Arbeiten von Malte van de Water besonders
    fasziniert, ist die überzeugende Herangehensweise und furchtlose Auseinandersetzung mit Motiven des Digitalen in der Malerei. In Eindruck und Ausdruck eines spielerischen Umgangs mit Formen, Figuren, Linien, Schattierungen und Kritzeleien, die durch die Bewegung einer Computermaus entstehen, und in der Konsequenz doch ausschließlich die Vorlagen und Masken einer im ganz klassischen Sinne malerischen Arbeit sind, deren Illusion die Handschrift eines Künstlers nur in der oberflächlichen Betrachtung verbirgt, liegt deren zeitgemäße, wie die Sehgewohnheiten herausfordernde Kraft. 
 Die Möglichkeiten der Arbeit am Computer, mit digitalen Stiften und Plottern, sind in seiner künstlerischen Praxis vor allem Vorarbeit und Assistenz zur Verwirklichung von Erzählungen, die schließlich, auf die Leinwand umgesetzt, mit Pinsel und Acryl, im Übereinander, Nebeneinander und Miteinander von Farbschichten manifestiert, einen ganz und gar physischen, realen Raum der Arbeit, ein Atelier mit allem Handwerkszeug des Malers, zur Bedingung haben.

  • Schließlich folgt man im Ergebnis den Linien und Kritzeleien, den
    Formen und Figuren, ihren Abdrücken in Farbe und Fläche, und erkennt darin den mal zärtlichen, den feinen, klaren und oft humorvollen Blick des malenden Künstlers auf die ganze Tiefe und alle Schichten der Möglichkeit eines Bildes. Dahinter, wie hinter den meist nur beschreibenden Werktiteln, verbergen sich die Geschichten, die es offenzulegen gilt, und die doch vor allem Raum lassen für die Phantasie der Betrachtenden und für eine Diskussion darüber, was Malerei – ein Gemälde – sein kann. Vor dem Hintergrund einer aktuellen künstlerischen Praxis, deren Atelier und Ausstellungsort gleichsam der digitale Raum ist und bleibt, und deren Werken eben darum jegliche analoge, also hauptsächlich auch physische Präsenz, fehlen muss, beweisen die Arbeiten von Malte van de Water in dieser Diskussion meiner Meinung nach die Stärke der Malerei als möglichem Bindeglied digitaler wie analoger Welten, indem sie ihren Ursprung nicht verheimlichen wollen und eben doch auf ihre räumliche Anwesenheit bestehen können.“

    Kai Eric Schwichtenberg

  • Bio

    ( *1990 in Düsseldorf) lebt und arbeitet in Münster und Wien

    2018 – 2019 Akademie der bildenden Künste Wien Klasse von Erwin Bohatsch

    2011 – 2018 Studium an der Kunstakademie Münster Klasse von Prof. van Ofen Meisterschüler von Prof. van Ofen

    maltevandewater.de

Acryl auf Leinwand, 2022

forms in different colours with grey and blue outlines and back and white stripes in front of a grey splash

100 x 80 cm, Acryl auf Leinwand, 2022

  • sketch_IV, 120 × 100 cm, Acryl auf Leinwand, 2020

  • sketch_III, 120 × 100 cm, Acryl auf Leinwand, 2019

  • sketch_II, Acryl auf Leinwand,120 x 100 cm, 2019

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