Birgit Graschopf

BIRGIT GRASCHOPF

 

ABOUT THE ARTIST

Der Mensch in der modernen Gesellschaft ist zentrales Thema der Arbeit von Birgit Graschopf. Dafür verwendet und kombiniert die Künstlerin Fotografie und Installation (Wandbelichtung), Performance, Zeichnung und Video, um anhand des Individuums zwischenmenschliche Verhaltensweisen innerhalb einer Gesellschaft zu untersuchen, diese in räumliche Bezugsfelder zu setzen und darin spürbar werden zu lassen. Dies geschieht oft in Form von performativen Selbstinszenierungen, wobei Strukturen des sozialen, öffentlichen sowie privaten, intimen Raumes aufgegriffen und fotografisch, zeichnerisch und performativ sichtbar gemacht werden.

Die Stofflichkeit der jeweiligen Arbeit ist ein essentielles Detail, um das Narrativ des Bildes durch die Erscheinungsform zu unterstreichen. Beispielsweise verwendet sie Schleifpapier, Leder, Karton, Beton und Glas für ihre fotografischen Belichtungen. Die Eigenschaften des jeweiligen Materials haben Einfluss auf die Erscheinungsform, in vielen ihrer Arbeiten scheint sich das Bild dem Betrachter entziehen zu wollen, ist dunkel und geheimnisvoll und je nach Blickwinkel und Lichteinfall mehr oder weniger sichtbar.

Insbesondere räumliche Verbindungen mit dem Individuum beschäftigen Birgit Graschopf und finden ihre Form unter anderem in der Wandbelichtung, einer Fotografie direkt an der Mauer, die mit dem Raum, der in seiner Gesamtheit zum Bildträger wird, verschmilzt.

Galerie Rudolf Leeb präsentiert eine neue Arbeit von Birgit Graschopf auf der Fair for Art Vienna - mehr erfahren >> 

Birgit Graschopf - Wallexposures / Wandbelichtungen

www.birgitgraschopf.com

Fotoarbeiten auf Schleifpapier

Portfolio Walls Interrupted, Birgit Graschopf 2020

 

 


 Ausstellungsansicht, Zimmer mit Aussicht, Salon privé, @studiokucsko, 2020

Ausstellungsansicht Stand by, Galerie Rudolf Leeb, 2020


 Ausstellungsansicht FEMALE - lebt und arbeitet in Wien 2019

In der Serie Concrete (2019) macht Birgit Graschopf das Material Beton gleichzeitig zum künstlerischen Medium wie auch zum fotografischen Referenten. In Auseinandersetzung mit faschistischen Architekturen in und um Triest werden fotografische Bilder von Wohnprojekten auf Beton belichtet, das Material bedingt eine Verunklärung und Reduktion der visuellen Information. Eine Verortung ist den Betrachtenden nicht länger möglich, es entstehen Momente des Unheimlichen. 

Fotos: Marlene Fröhlich | LuxundLumen.com

Werkfoto: Birgit Graschopf

AUSBILDUNG

2001-2007 Universität für angewandte Kunst, Bildende und Mediale Kunst, Fotografie

2003 - 2004 Hogskölan for Fotografi och Film, Göteborg, Schweden 

2007, 2013, 2016/17 Gastlektorat Fotografieklasse Angewandte